Optimiert für 1024x768 update Jan. 20004

 

BuiltWithNOF

Copyright by O.Hohnholt

Stratus-Modellbau

Nach dem Aushärten des Harzes kann man sich an die Fertigbearbeitung der Fläche machen. Zuerst wird der Harzgrad und überstehendes Gewebe mit einem Schleifklotz aus MPX mit groben Schleifpapier entfernt. Um eine gerade Fläche für die Nasenleiste zu bekommen, legt man sich ein langes Stück Schmirgelleinen, ich benutze hierfür ein aufgeschnittenes Band eines Bandschleifers (40-60er), auf das Baubrett. Ich habe hier für ein altes Türblatt. Jetzt nimmt mann die Fläche an der Endleiste und zieht sie so lange über den Schmirgel, bis die gewünschte Fläche zum Ankleben der Nasenleiste erreicht ist. das ergibt eine absolut gerade Fläche. So bearbeite ich auch den Aussenflügel. Nun kann ich die Naseleiste aus Abachi und am Flächenende den “Randbogen”, bestehend aus 2mm Sperrholz, ankleben. Eingedicktes Harz kommt auch hier zum Einsatz. Die Leisten werden mit Krepp am Flügel fixiert. Ist alles hart, kann man die Nasenleiste zu schleifen. Am Flügelende kann man das Sperrholz entweder auf Profil schleifen oder man wählt es vorher so gross, dass an der Unterseite eine Kufe entsteht und nur an der Oberseite das Profil beigeschliffen wird.

Da meine Flugzeuge immer lackiert werden, kann ich jetzt mit dem Finish beginnen. Die Holzporen der Beplankung werden mit Lackspachtel berabeitet. Vorher aber das Holz wieder mit Schnellschliff bearbeiten. Ich ziehe dann die Spachtelmasse über die Flügelspannweite auf das Holz auf. Je sauberer ich den Spachtel in die Poren ziehe, desto weniger habe ich nachher zu schleifen. Ist diese Arbeit erledigt, wird die Störklappe und das Querruder “freigelegt”. Da man sich die Lage der Klappe sorgfälltig notiert hat (Zeichnung), suche ich mir mit dem Dremel Anfang und Ende des beweglichen Teils der Klappe. Mit einem Bleisstift zeichne ich die Umrisse der Klappenoberkannte an und schneide sie mit dem Teppichmesser aus. Jetzt kann ich prüfen, ob die Klappe ein und aus fährt. Das fehlende Holz kann ich dann durch einen neuen Streifen Abachi ersetzen. Dies ist eine saubere Art, die Klappe einzubauen. Die Lage des Querruders habe ich mir ebenfalls auf der Zeichnung notiert. Mit Bleistift zeichne ich die Umrisse des Ruders auf die Oberseite des Flügels. Die Eckpunkte links und rechts der späteren Scharnierleiste bohre ich mit einem Bohrer ca. 1,5mm durch. Jetzt kann ich auch auf der Unterseite das Querruder in seinen Abmassen aufzeichnen. Für den Dremel gibt es im Baumarkt ein kleines Kreissägeblatt. Damit kann man auf der Oberseite des Flügels sehr gut die Nut für das Ruder ziehen, damit es auch nach oben ausfahren kann. Dazu muss ich den Schaft des Sägeblattes so mit Krepp aufdicken, dass dadurch die Schnittiefe begrenzt wird. Wenn ich das nicht machen würde, würde ich mir das Scharnierband durchfetzen! An dem Bleistiftstrich wird ein Lineal oder ählich mit dopps. Klebeband auf der Fläche fixiert. Mit einer biegsamen Welle kann ich mir jetzt absolut gerade die Nut ziehen. Nun muss von der Unteseite das Querruder frei geschnitten werden, damit das Ruder auch nach unten ausschlagen kann. Von der Linie zwischen den beiden Bohrungen zeichne ich mir paralell eine zweite Linie. Mit dem Teppichmesser werden nun beide Linien durchtrennt. Die beiden kurzen Seiten des Rechteckes genau so. Den so freigeschnittenen Streifen Abachi kann ich nun abziehen und das Styro wird sichtbar. Mit dem Teppichmesser schneide ich auch das Styro entlang der Kanten heraus, bis ich auf dem roten Gewebe bin. Jetzt muss ich nur noch den Keil aus dem Randbogenbrettchen am Flügelende rausfräsen. Den Ruderspalt links und rechts (50mm bzw 35mm) einsägen. Jetzt muss das Ruder laufen. Wenn es sich zu schwer bewegen sollte, kann man mit dem Teppichmesser einige Einschnitte im Scharnierband machen. Mit einem 2mm Sperrholzbrettchen, dass mit 100er Schmirgel und doppelseitigem Klebeband um die Stirnseite geklebt wird, kann man von innen das Band etwas anschleifen. So hat man ein Querruder direkt mit Scharnier und ohne Verkastung. Nach dem der Flügel lackiert ist, löst sich dann auch garantiert kein Querruderklebeband mehr. Jetzt noch den Schacht für das Servo fertig machen. Hierfür habe ich schon ein paarmal den Einbausatz von Robbe eingesetzt. Da hat man gleich die Abdeckung dabei und eine gute Servo Befestigung. Zum Einbau an der Stelle, wo das Servo sitzen soll, mit einem Kreisschneider die Beplankung einsägen. Die Beplankung heraus nehmen und das überflüssige Styropor entfernen. Jetzt müsste auch, wenn alles geklappt hat, dass Servokabel erscheinen. Man kann jetzt, wenn man sich für einen sollchen Einbausatz entschieden hat, mit dem Einbau beginnen. Sind alle Arbeiten abgeschlossen, kann mit dem Lackieren begonnen werden oder man bebügelt die Flächen einfach. Dafür muss ich aber kein Lackspachtel auftragen.

 

zurück

[Home] [Modellbau] [Segler] [Flächenbau] [Rumpf] [Motorschlepper] [Servotester] [Edy Müller] [Klapptriebwerk] [Galerie] [Haubenziehen] [Moppet] [Gästebuch]