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Stratus-Modellbau

Nach dem mein Vorrat an Kabinenhauben aufgebraucht war, wurden Überlegungen angestellt, eigene Hauben zu fertigen. Ich besorgte mir eine Haube einer ASW 20, die mit Gießkeramik ausgegossen wurde. Da diese Haube für den Stratusrumpf ca. vorne und hinten 1cm zu kurz war, musste das Modell der Haube vorne und und hinten verlängert werden.

 

Inspiriert durch die Hompage von “Heli-Ralle” zum Ziehen von Hauben ging ich ans Werk.

 

Nach zeitintensivem schleifen und spachteln nach Feierabend hatte ich das Modell endlich soweit, dass ich es mit Spritzfüller bearbeiten konnte.

 

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Zur Feier des Tages schnell noch ein Foto von dem fertig “lackierten” Modell. Nach dem Aushärten des Füllers kann man sich dann an die Feinarbeit machen mit Nasschmirgel bis hoch zur 1000er Körnung. Bei einwandfreiem Finish hat man beim Ziehen ein wirklich gutes Ergebnis.

 

Im Bild rechts oben wird Spritzfüller aufgetragen. Dabei sollte man nicht sparsam mit dem Füller umgehen. Richtig dick drauf!

 

Blick unten in den IR-Ofen. Heizleistung 3x1200W. Der Ziehrahmen mit dem aufgetackerten Material braucht genau 4`45” zum Ziehen.

 

Noch ein paar Worte zum verwendeten Material und zum Ziehrahmen:

Den Ziehrahmen habe ich mir aus gehobelten Dachlatten zusammen geleimt. Es ist darauf zu achten, dass der Rahmen an einer Seite halbwegs gerade ist. Wenn das Teil zu krumm wird, hat man nachher Probleme mit dem Abdichten auf dem Modellbrett (20mm Siebdruckplatte). Das Modellbrett wird genau in der Mitte mit einer Bohrung für den Staubsaugeranschluss versehen. Der Sauger sollte eine Leistung von 1600 W haben.

Die ersten Versuche mit Material aus dem Baumarkt schlugen fehl. Die Hitze reichte bei weitem nicht aus. Nach recherchen im Internet fand ich “VIVAK” von Bayer. Das Material ist leider nicht billig. Aber es scheint das Beste zu sein. Die Ergebnisse sind einfach sensationell. Der erste Versuch mi VIVAK gelang. Nach 4 min auf dem Ofen den Sauger eingeschaltet, noch 45” drauf lassen, schnell abnehmen - über das Modell drücken auf die Dichtung und P L O P, die Haube fertig!!! Das Material hatte sich so eng um das Modell gelegt, dass ich sie nicht entformen konnte. Zum Entformen: man schneidet mit dem Teppichmesser um das Modell mit einigem Abstand die Haube frei, hebt an der langen Seite die Haube ein wenig an und schon kann man sie abnehmen. Das ist im Prinzip alles. Mit der Wärmequelle kann man experementieren: zB Gasgrill, Elektrotischgrill oder man baut sich eine Wanne aus Blech, füllt diese mit Holzkohle und lässt diese gut “durchziehen”

 

fertig gezogene Haube

Haube aus einer anderen Sicht

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