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Stratus-Modellbau

Auf der linken Seite sehen Sie die Form für den STRATUS Rumpf. Da zwischenzeitlich Armin Ritzmann den APUS konstruiert hatte, wurde der voluminöse Rupf vom STRATUS etwas modifiziert (schlanker, schmaler), so das man ihn besser aus der hand abgeben konnte. Mittlerweile ist der Rumpf auch schon für 5m Ventus 2C verwendet worden. Aufgrund der 2m Rumpflänge eingnet sich der Rumpf gut für 5m Flieger

 

Rechts der Autor beim Laminieren eines STRATUS Rumpfes.. damit die Arbeitsplatte nicht mit Harz bekleckert werden kann, ist sie mit Folie abgedeckt. Beim Laminieren sollte man darauf achten, das die Raumtemperatur 20 o beträgt. Wenn man allein arbeitet, kann man , um Zeit zu sparen, sich vorher Harz Becher zu je 50g abwiegen. Das geht schnell, wenn man neues Harz braucht.

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Hier ist Finger fliegen lassen angesagt!!!

Sorgfälltige Planung sollte vorausgehen, bevor man mit der Arbeit beginnt. Ich habe mir für diesen Fall extra eine Checkliste angefertigt. Nichts ist ärgerlicher, wenn man beim Laminieren feststellt - es fehlt was. Das der Arbeitsplatz sauber sein muß, ist auch klar. Alles unnötige, was rum steht, weg damit! Das benötigte Material wird vorher mit Schablone aus Stoff zugeschnitten. Weil es besser aussieht, werden beide Formhälften mit UP-Vorgelat lackiert. Da das Vorgelat mit Aceton eingestellt wird, sollte man die Form erst einmal annebeln und trocknen lassen. Wenn sofort volles Pfund lackiert wird, kann es passieren, dass die Wachsschicht vom Aceton aufgelöst wird. Die Ränder der Form werden dabei abgeklebt, wie man auf dem Bild sehen kann. Jetzt müssen die Ecken mit einer dicken Harzraupe (richtig angedicktes Harz mit Baumwollflocken) ausgespritzt werden. Hierfür nehme ich Melitta Topits Gefrierbeutel. Die haben sich bestens bewährt. Ein Beutel über einen Becher stülpen, die “Matsche” rein, Masse mit den Fingern im Beutel zusammen treiben und mit einer Schere ein Eckchen abschneiden, aufspritzen, fertig. Die Raupe muss so dick sein, das beim Laminieren nachher die “Matsche” nicht an den Wänden abrutscht. 50g Harz gieße ich in eine Formhälfte und verteil es mit dem Modler. Dann lege ich die erste Lage 160er Gewebe in die Form. Das Gewebe saugt das Harz von unten auf und mit dem Modler wird nun schön das Gewebe getränkt, bis alles Luftblasenfrei in der Form zu liegen kommt. Für die erste Lage nehme ich Harz mit 40min Topfzeit Härter. Dann schneide ich mit der gebogenen Schere die ertste Lage ringsherum bündig ab und kontrolliere nochmals, ob alles schön anliegt.(keine Luftblasen) Jetzt kann ich die erste Hälfte weglegen und beginne mit der zweiten Hälfte.

Wenn das geschehen ist, können die Zwischenlagen einlaminiert werden. Da für nehme ich dann 90min Harz. Als Verstärkung für das Rumpfboot lege ich 280er bis hinter die Lage der Endleiste. Der Leitwerksträger wird mit einer Lage 160er bis in die Seitenflosse belegt. Der Radius vom Rohr zur Dämpfungsflosse wird ebenfalls verstärkt mit 160er. Zum Abschluß kommt noch eine ganze Lage 160er drauf. Die Zwischenlagen kann man auch bündig abschneiden. Bei der letzten Lage wird ein Überstand von ca. 10mm zur Überlappung stehen gelassen. Der Überstand soll sauber maßhaltig abgeschnitten werden. Als Kontrolle kann man ein Holzklötzchen dafür nehmen. Beim Zusammenfahren der beiden Hälften hat man nachher nicht soviel Probleme mit der Überlappung und es sieht sauber aus! Vor dem Zusammenfahren rührt man sich weiß eingefärbtes Harz an, dass nicht zu steif sein soll. Das wird mit einer Tüte hinter die Überlappung gespritzt. Liegt alles schön zusammen, kann man mit einem speziellen Rollwerkzeug von innen durch den Rumpf die Überlappung anrollen. Es funktioniert auch mit einer 40W Kerzenbirne, die man sich mit etwas Klebeband an einem Buchenrundstab befestigen kann. Wenn alles richtig liegt in der Form kann man sie zusammenschrauben und 24h aushärten lassen bei mindestens 20 Grad.

Ist das geschehen kann man sich ans entformen machen. Hat man die Form so gebaut, dass Pressluft angeschlossen werden kann. hat man keine Mühe mit dem entformen. Wenn keine Luft: mit alten Kunststofflatten zwischen die Hälften hebeln. Ist der Spalt größer, Holzkeile rein. Wenn man mit den Fingern da zwischen kommt, hat man schon so gut wie gewonnen mit der oberen Hälfte. Die untere Hälfte wird zuerst im Kabinenbereich von der Form mit den Fingern abgelöst. Dann den Rumpf etwas deformieren, bis er sich heraus nehmen lässt. Alle Kanten da? Keine Löcher? Glückwunsch!!!

 

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