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Stratus-Modellbau

Auf der rechten Seite ist die letzte Ausführung der “Stratus” Baureihe in der Dreiseitenansicht zu sehen. Wenn man sich etwas mit Segelflugzeugen auskennt, könnte man sagen, der Flieger ähnelt einer ASW 20. Stimmt!!! Auf der Zeichnung kann man aber den kleinen Unterschied nicht richtig sehen. Die Dämpfungsflosse Seitenleitwerk stammt von der ASW 22.

 

Bestechende aerodynamische Formgebung mit gut ausgearbeiteten Flügel- und Leitwerksübergängen geben dem Flugzeug die Leistung, die man von einem Flieger der 4m Klasse erwartet.

 

STRATUS S 2000

Ausgezeichnet ist der von Armin Ritzmann ausgewählte Profilstrak. Es ist ein Wortmannstrak, der an der Wurzel und am Trapezstoss verändert wurde. An der Wurzel ist das FX 163modAR, am Trapezstoss das FX 140modAR und am Randbogen das FX 126. Die Modifiezierung beinhaltet eine Dickenrücknahme an der Unterseite des Profils. Das Flugzeug ist mit diesem Flügel überziehfest. Beim Aushungern kippt der Vogel weder links noch rechts weg, sondern er nimmt die Nase wieder sachte herunter. Dieses Flugzeug kann man jedem Modellpiloten in die Hand geben, der einigermassen das Dreiachsfliegen im Griff hat.

 

Das soll aber nicht heissen, dass der Stratus ein lahmer Vogel ist. Experten kommen mit dieser Maschine genau so auf ihre Kosten. Ohne zu übertreiben, auf Höhe schleppen lassen, ein paar Kreise ziehen, andrücken bis das sich die Flächen nach unten durchbiegen, (wenn dieser Zustand eintritt, ist V-max erreicht ca. 150km/h), dann mit Vollgas in ca. 20m Höhe eine Rolle über dem Platz und wieder auf Höhe. Man muss das Pfeifen und Herumturnen des Flugzeuges einfach gesehen haben!

Das man für solche Aktionen über ein stabiles Tragwerk verfügen muß, versteht sich von selbst. Damit der negative Kunstflug auch wirklich Spaß macht, wurde die einfach Flachstahlsteckung umgebaut auf doppelte Flachstahlsteckung (2 x 2x15mm Federstahl). Für die Holmbrücke kommen Schlösser aus St 37 mit M6 zum Tragen.

Da das Profil an der Wurzel trotz “Verdünnung” immer noch 14,6% Dicke bei 260mm Tiefe hat, braucht man, um ausreichende Festigkeit zu haben, keinen Holm einzubauen. Da die Flachstahlzungen für die Steckung in einem stabilen Aluminiumkasten verklebt werden und dieser bei einer Länge von 200mm ein einer Stützrippe gegengelagert wird, legt man für die Festigkeit noch Rovingband, diverse Keile aus 160er Gewebe und Kohleband für die untere Seite der Fläche. Ein Beispiel der Festigkeit: nach Erreichen der Ausklinkhöhe mit einen E-Stratus, (der übrigens schon vorher eine Woche in Italien durchgeknetet worden ist) mit einem Abfluggewicht von über 7kg auf den Platz geprügelt. Dann kam der Zeitpunkt zum Abfangen. Ging nicht! Etwas kräftiger den Knüppel nach hinten gezogen - einlauter Knall - eine Fläche Pulver, die zweite irgendwo im Orbit unterwegs, Rumpf und Leitwerk mit Karacho Richtung Boden. Nach dem Auswerten der Trümmer war die Ursache schnell gefunden. Die Doppelstahlzungen trafen sich in der Holmbrücke ausserhalb der Flächenschlösser. Bei dem brutalen Abfangmanöver hatte sich die Holmbrücke in 2 Teile verabschiedet. Die Flächenwurzel bei beiden Flügeln war noch iO. Soviel zur Flügelfestigkeit.

Das Höhenleitwerksprofil ist das NACA 0012.

 

Technische Daten:

Wurzelrippe:

FX 163modAR

Trapezstoss:

FX 140modAR

Endrippe:

FX 126

tm:

203,3

Streckung:

20,16

Flügelfläche:

87,6 dm2

Flächenbelas tung:

 

bei 5500g

62g/dm2

bei 6300g

72g/dm2

bei 7200g

82g/dm2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

“Jägermeister” STRATUS S 2000 bei der Intermodellbau, Dortmund

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